Fragen und Antworten

Auch in Deutschland gibt es eine Million Daniel Blakes

Wie in "Ich, Daniel Blake" wird auch hierzulande das Existenzminimum als Druckmittel eingesetzt. Tag für Tag werden Menschen von Jobcentern sanktioniert, über eine Million mal im Jahr.

Doch wollen wir Menschen zu einer Arbeit zwingen, die sie nicht machen wollen? Oder sollte die Gesellschaft jedem das Existenzminimum garantieren? Wir wollen es herausfinden.

Zwei Projekte für eine würdevolle Grundsicherung

Wenn wir materiell abgesichert sind und uns Vertrauen entgegengebracht wird, blühen wir gemeinsam auf. Mit einer Grundsicherung bestärken wir unsere Mitmenschen, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen. Nur so kommen wir als Gesellschaft voran.

Doch wollen wir Menschen zu einer Arbeit zwingen, die sie nicht machen wollen? Oder sollte die Gesellschaft jedem das Existenzminimum garantieren? Wir wollen es herausfinden.

Sanktionsfrei

Sanktionsfrei füllt Leistungskürzungen einfach auf - aus Spenden unserer Crowd. Mit der Online-Plattform ermutigen wir Betroffene, für ihr Recht einzustehen, übernehmen den Schriftverkehr mit den Jobcentern und ermöglichen anwaltliche Beratung. Kostenlos.

MeinBGE

Alle reden über´s Grundeinkommen, MeinBGE probiert es einfach aus. 1000 Euro pro Monat, für ein Jahr, finanziert aus der Crowd. MeinBGE erzählt die Geschichten der Gewinner*innen und bringt die gesellschaftliche Debatte so voran.

400.000 Menschen
wird jährlich das Existenzminimum gekürzt

Kampagnen

Was uns bekannt machte - pew pew

Mein Jobcenter

2017 hält unsere Kampagne Happy Hartz für mehrere Tag die Republik in Atem. Anonym provozieren wir als „Mein Jobcenter” mit positiven Aussagen über Hartz 4 im öffentlichen Raum. Die Plakate und Videos berichten schwärmerisch von einem Hartz 4, das alles möglich macht. Ein paar Tage später zeigen wir, was diese Menschen wirklich durch Hartz 4 erleben; und das ist bitter. Mit Happy Hartz wollen wir aufzeigen, wie wir uns das Sozialsystem wünschen: unterstützend und motivierend. Die gewonnene medialen Aufmerksamkeit nutzen wir, um 20.000 Euro für unser neues Projekt, HartzPlus, zu sammeln.

Deutschland sagt sorry!

Unsere Verbündeten vom Peng! Kollektiv erlaubten sich einen Scherz, indem sie mit „Deutschland sagt Sorry” im Namen des Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Website veröffentlichten, auf der sich das BMAS förmlich für die Folgen der Agenda 2010 entschuldigt. Zeitgleich gab es einen Flashmob im Jobcenter Dortmund, mit einem eigens zu diesem Zweck komponierten Song. Fokus der Kampagne waren Hartz 4-Sanktionen und der Ausbau des Niedriglohnsektors. Spenden wurden an Sanktionsfrei weitergeleitet.

Was kommt wohl als nächstes?

Erfahre mehr über Sanktionsfrei!

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