Blog

verla%cc%88ngerunggru%cc%88n

Ihr habt 75.000 € gespendet, die Fundingschwelle ist erreicht!

Liebe Freund*innen, Interessierte und Unterstützer*innen,

wir sind völlig überwältigt! Gerade eben haben wir die Fundingschwelle von 75.000 € geknackt! In den letzten paar Tagen ist geradezu eine Unterstützungslawine losgetreten worden und innerhalb kürzester Zeit haben wir die Schwelle erreicht.

Sanktionsfrei kann starten! Am 01.04.2016 geht Dank euch die Programmierung los und die weitere Planung und Vernetzung von Sanktionsfrei wird fortgesetzt.

Wieviel ist noch möglich?

Unser Fundingziel sind 150.000 €. Je mehr Geld noch zusammenkommt, desto schneller wird es Sanktionsfrei geben und desto umfangreicher werden die Funktionen der Plattform sein. Es zählt also weiterhin JEDER Euro!

Besonders wünschen wir uns noch Unterstützung von denjenigen, die nicht von Hartz IV betroffen sind. Denn diejenigen, die schon in Bezug sind, sollen nicht auch noch ihr letztes Geld ausgeben müssen. Helft uns mit, Sanktionsfrei bekannt zu machen! Teilt uns in den sozialen Medien, erzählt von uns und unserer Vision, Hartz IV sanktionsfrei und die Gesellschaft gerechter zu machen. Denn die Würde des Menschen ist sanktionsfrei.

Prominente Unterstützung kam gestern von Max Uthoff in einer Videobotschaft. Er hat gleich mal 2500 € in die Kasse getan und wünscht sich, dass Sanktionsfrei “das ganze System lahmlegen wird”. Genau das ist unser Ziel. Und wir sind mit RIESENSCHRITTEN auf dem Weg dahin! Mit euch und durch euch.

Sanktionsfreie Grüße von dem überglücklichen Sanktionsfrei – Team aus Berlin, Hamburg und Magdeburg

Video: Max Uthoff unterstützt Sanktionsfrei

Video zum Erreichen der Fundingschwelle

Wieso darf das Jobcenter nicht sanktionieren?

Der Endspurt ist in vollem Gange. Soeben haben wir die 60.000 geknackt. Darum haben wir –Zack zack – noch ein Video gebastelt. Damit werdet ihr ganz sicher auch die jenigen überzeugen können, die Sanktionen für berechtigt halten.

Die Sanktionierungen durch das Jobcenter sind keine Meinungsfrage. Tatsächlich gibt es dafür einfach keine rechtliche Grundlage. Das SGB II verpflichtet die Jobcenter dazu, den ALG2 Beziehenden ein Leben in Würde zu ermöglichen. Und das Grundgesetz verbietet den Jobcentern, Menschen in Beschäftigungen zu zwingen, die sie nicht annehmen möchten. Nehmt unser Video und überzeugt eure Freund*innen von Sanktionsfrei. Wir haben noch sieben Tage Zeit und brauchen nur noch 15.000 Euro, um die Fundingschwelle zu erreichen. Andernfalls erreichen uns die Spenden nicht, sondern werden an die Unterstützer*innen zurück überwiesen. Geben wir gemeinsam Gas. Machen wir Deutschland sanktionsfrei!

Sanktionen gehen uns alle an

Nur noch 7 Tage. Es geht um alles!
Gestern haben wir ein neues Video aufgenommen, in welchem ich erkläre, wieso wir alle von Hartz IV und Sanktionen betroffen sind.

Im letzten Jahr gab es zum Beispiel weniger als 600.000 Stellen für offiziell rund 3 Millionen Arbeitssuchende. Inoffiziell waren es aber noch weitaus mehr Arbeitssuchende. Schätzungen gehen von 5 Millionen aus. Denn in diesen Zahlen wurden zum Beispiel alle Personen herausgerechnet, die zum Zeitpunkt der Erfassung in einer Maßnahme steckten oder einem 1-Euro-Job nachgingen oder einfach nur gerade krankgeschrieben waren.

Zu diesen 5 Millionen Menschen kann jede*r von uns schneller dazu gehören als die meisten annehmen. Denn es gibt heute kaum noch unbefristete Arbeitsverhältnisse. Auch Qualifikation und Engagement bieten angesichts dieser Zahlen keinen Schutz mehr.

Sanktionsfrei muss zustande kommen. Wir wollen die Werkzeuge bereitstellen, mit denen jede*r sich unkompliziert und menschenwürdig gegen Ungerechtigkeiten der Jobcenter wehren kann. Bitte unterstützt uns dabei, geltendes Recht durchzusetzen. Die Würde des Menschen ist sanktionsfrei.

Du hast noch nicht gespendet oder möchtest es noch einmal tun? Jeder Euro hilft. Und bitte teilt unser Video, um noch viel mehr potentielle Unterstützer*innen auf uns aufmerksam zu machen. Wir danken für euer Engagement. Machen wir Deutschland gemeinsam sanktionsfrei!

Endspurt!

9 Tage bleiben uns noch bis zum Ende des Crowdfundings. Nun heißt es: Alles geben. Auf Facebook und Twitter konnten wir fast 11.000 Menschen für Sanktionsfrei begeistern, auf Startnext haben wir 1930 Fans. Insgesamt 12851 Menschen haben uns gezeigt, dass sie Sanktionen in Hartz IV abschaffen wollen. Durch diese Unterstützung haben wir aber schon Millionen erreicht. Das ist eine enorme Kraft, die wir nun unbedingt bündeln müssen.

Sanktionsfrei ist zum Greifen nahe: Wenn jede*r von euch nun noch einmal mind. 2 Euro gibt, dann haben wir die 75.000 Euro voll und können richtig loslegen. Je mehr Geld gecrowdfundet wird, desto schneller können wir mit der praktischen Hilfe beginnen.

Für uns gibt es mittlerweile keine Alternative mehr. Aus unserem bloßen Wunsch ist längst die Gewissheit geworden, dass Sanktionsfrei sein muss. In den letzten Wochen haben wir viele berührende Gespräche geführt. Einige von euch haben ihre Wohnungen verloren, Familien, die im Winter ohne Heizung und/oder Strom leben mussten und vieles Haarsträubendes mehr. Das Hartz IV-System, und ganz besonders die Sanktionierungspraxis, erzeugt Armut und ein Klima der Angst und Kälte. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen.

Wir tragen unseren Teil dazu bei, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. In den nächsten 9 Tagen werden wir noch einmal alles geben, um unsere Reichweite zu steigern. Ihr dürft gespannt sein auf ein paar Überraschungen.

Darum jetzt alle: Auf die Plätze, fertig, Endspurt!

 

Wir gehen in die Verlängerung

Wow! Mit eurer Hilfe haben wir in den vergangenen sieben Wochen 94.482 Euro für Sanktionsfrei crowdfunden können. Das ist viel Geld. Die Fundingschwelle ist überschritten und wir können starten! Machen wir noch mehr daraus! Wir haben noch so viel vor. Darum freuen wir uns, euch mitteilen zu können, dass wir das Crowdfunding verlängern werden.

Die Idee Sanktionsfrei hat in den letzten Wochen eine Menge Unterstützung erfahren. Je länger die Kampagne lief, desto größer wurde der Zuspruch aus allen erdenklichen Richtungen. Wir wollen diese zusätzlichen Kräfte bündeln und Sanktionsfrei noch viel populärer machen.

Es wurden noch Filme für uns produziert, wir sind eine Kooperation mit zwei reichweitenstarken Youtubern eingegangen, “Die Anstalt” im ZDF zum Thema Arm und Reich wurde verschoben und wir erhalten mehr und mehr Medienanfragen. Außerdem sind wir eingeladen worden, Sanktionsfrei auf der Internet- und Gesellschafts-Konferenz re:publica, Anfang Mai, vorzustellen.
Darum konnten wir zum Glück mit Startnext die Verlängerung des Crowdfundings aushandeln.

Gehen wir in die nächste Runde!

Wir machen weiter bis zum 9. Mai 2016. Diese Zeit werden wir nutzen, um die Debatte um Hartz IV und Sanktionen noch stärker anzustoßen, mehr Menschen zu erreichen und dadurch eine noch bessere Finanzierung garantieren zu können. Wir wissen, dass wir uns ein hohes Ziel gesetzt haben angesichts der sehr geringen Aufmerksamkeit für Sanktionen und Hartz IV im Allgemeinen. Wir haben gewusst, dass es keine einfache Arbeit wird. Genau darauf waren und sind wir vorbereitet und genau deshalb machen wir auch weiter. Dem Thema muss viel mehr Gehör verschafft werden. Mit aller Kraft. Und wir sind auf einem guten Weg. Hunderttausende Likes auf Facebook, 2367 Unterstützer*innen auf Startnext und viele weitere mehr, die uns per sms, Direktüberweisung und paypal rund 95.000 Euro zur Verfügung gestellt haben – eine ganze Menge Geld. Vor allem, da ein großer Teil von denen kommt, die sich selbst wenig leisten können.
In der Verlängerung wollen wir Dank der medialen Aufmerksamkeit erreichen, dass vermehrt diejenigen Geld spenden, die nicht selbst von Hartz IV betroffen sind und sich diesem Thema neu öffnen. Denn wir haben festgestellt, dass viele gar nicht wissen, was im deutschen Sozialsystem eigentlich abgeht. Das wollen wir ändern.

Uns ist so viel Unterstützung von euch entgegengebracht worden. Danke nochmals dafür! Kämpfen wir nun gemeinsam weiter gegen Sanktionen und Willkür in deutschen Jobcentern. Wir bleiben radikal optimistisch, bleibt ihr uns weiter so treu. Gemeinsam machen wir Deutschland sanktionsfrei.

verscha%cc%88rfunggru%cc%88n

Rechtsvereinfachung oder Rechtsverschärfung?

Der Bundesrat verhandelt derzeit über eine sogenannte Vereinfachung der Hartz-IV-Gesetze. Tatsächlich liest sich der Gesetzentwurf eher als eine Rechtsverschärfung. Bisher ist noch nicht absehbar, inwiefern die Gesetze sich ändern werden. Die erste Sitzung des Bundesrats wird am Freitag stattfinden. Am 1. August soll die Neuregelung in Kraft treten. Die hier genannten Pläne beziehen sich darum auf den bloßen Gesetzentwurf.

Bund und Länder haben sich nun ein Jahr lang über Sanktionen in Hartz IV beraten. Mit eindeutigen Ergebnissen. Unter anderem stimmten alle Länder bis auf Bayern für die Abschaffung der Sanktionen für unter 25jährige. Im Bundestag sprach sich selbst die SPD dafür aus. Geworden ist aus diesem Vorhaben leider nichts. Stattdessen wird nun über erhebliche Verschärfungen verhandelt.

Geplant sind zum Beispiel:

starre Obergrenzen für Heizkosten
zukünftig soll es keine Heizkosten-Einzelfallprüfungen mehr geben. Pauschalen für Heizkosten sind jedoch sehr problematisch, da Wohnungen unterschiedlich gut isoliert sind. Darauf soll aber keine Rücksicht mehr genommen werden. Da in vielen Ländern die Mietkosten nicht regelmäßig an den Mietspiegel angepasst werden, ist es ohnehin immer schwieriger geworden, “angemessenen” Wohnraum zu finden. Eine starre Heizkostenobergrenze wird dieses Problem noch verschärfen: Die Wohnungsnot wird dadurch weiter steigen.

härtere Sanktionierungen
geht es nach dem Gesetzentwurf, so soll es zukünftig möglich sein, Menschen lebenslänglich zu sanktionieren. Und das auch schneller als bisher. Zukünftig gilt als Vergehen bereits, seine Hilfebedürftigkeit weiter aufrecht zu erhalten. Da die Hilfebedürftigkeit von Hartz IV-Empfänger*innen aber kein Eigenverschulden ist, sondern daher rührt, dass es schlicht nicht genügend Berufe gibt, um alle Existenzen zu sichern, wird ein systemisches Problem damit den Leidtragenden noch stärker zur Last gelegt.

Begrenzung der Nachzahlungsverpflichtung
zukünftig soll der Zeitraum verkürzt werden, für den das Jobcenter verpflichtet ist, Nachzahlungen zu leisten. Bisher konnten die Leistungsansprüche durch so genannte Überprüfungsanträge für das laufende und das vergangene Jahr in Frage gestellt werden. . Zukünftig soll eine solche Nachzahlung nur noch durch eine abschließende Fallklärung vor einem Sozialgericht erreicht werden können. Diese Fälle dauern jedoch Jahre.

Was soll das?
Wir verstehen nicht, wieso auf diese Weise an den ohnehin menschenverachtenden Gesetzen noch weiter herumgedoktort wird. Wir wünschen uns eine Grundsicherung, die den Menschen in das Zentrum ihrer Bestrebungen stellt. Es ist uns unbegreiflich, wieso Vertreter*innen der Wirtschaft an diesen Gesetzesentwürfen mitarbeiten.Wir haben das Recht auf eine Grundversorgung. Daran darf nicht länger gespart werden. Wir fordern darum völlig neue Gesetze. Wir wollen eine Grundsicherung ohne Sanktionen und ohne den Zwang zur Selbstaufgabe.

Wir haben tatsächlich etwas vereinfacht. Nämlich die Möglichkeit, unsere Vision zu unterstützen. Ab sofort kann man das auch ganz unkompliziert per SMS. Einfach eine SMS an die Nummer 81190 schicken mit dem Text sanktionsfrei3, um uns 3 Euro zukommen zu lassen oder dem Text sanktionsfrei 10, um uns mit 10 Euro zu unterstützen. 17 Cent des Betrags führen wir an den Serviceanbieter ab.

Blogbeitrag geschrieben von Meike am 15.03.2016

jenseits-des-minumumsgru%cc%88n

Jenseits des Minimums

Wir haben Erfahrungsberichte sanktionierter Menschen gesammelt. Berichtet im eigenen Namen oder unter selbstgewählten Pseudonymen. Heute stellen wir euch drei dieser Menschen vor.

Ich werde sie mit Stellenageboten zuballern” Das war die Wortwahl des Sachbearbeiters aus Kiel, dem Rebko (31 Jahre) zugewiesen ist. Ganz so, als ob es sich bei seiner Jobsuche um einen Krieg handeln würde. Stellenangebote als Waffen, Rebko als ihr nächster Kollateralschaden. Dabei fehlte es nicht einmal an mangelnder Initiative. Im Gegenteil. Er schrieb Initiativbewerbungen. Doch leider hatte er eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben und laut dieser zählten nur Bewerbungen, die auf Stellenausschreibungen erfolgten. Als es davon mal keine gab, erfüllt er also seine Auflagen nicht, obwohl er Bewerbungen verschickte. Solche, die nicht zählten in den Augen des Amtes. Rebko wurde sanktioniert. 30 Prozent wurden ihm gestrichen. Das sind um die 120 Euro und es entspricht in etwa dem, was einem Hartz IV-Leistungsberechtigten für Nahrung und Getränke pro Monat zugestanden wird. Genau so schlug es sich auch nieder. Rebko musste hungern. In Deutschland 2015.

Rebko hat Widerspruch eingelegt. Ohne Erfolg. Er reichte Klage ein beim Landesgericht. Die Klage wurde abgelehnt. Er ist in Widerrufung gegangen und rechnet damit, dass sein Fall in vielleicht 5 Jahren abschließend geklärt sein wird.

Biene ist 33 Jahre alt und alleinerziehende Mutter von drei Kindern. In ihrem Fall hätte alles so einfach sein können. Im Grunde war sie nur ein paar Treppenstufen davon entfernt, nicht sanktioniert zu werden. Denn vorgeworfen wurde ihr, dass sie den Besitz ihres Kraftfahrzeugs nicht angemeldet hätte. Biene stattete der Sachbearbeiterin einen Besuch ab und klärte sie darüber auf, dass sich die Anmeldung ihres Autos in den Akten befände. Die Sachbearbeiterin hätte bloß aufstehen und diese Akte holen müssen. Stattdessen verhängte sie eine Sanktion. Ihr Widerspruch dagegen blieb erfolglos und Biene und ihren Kindern wurden 236 Euro einfach weggekürzt.

Selbstverständlich sanktionieren nicht alle Mitarbeitenden der Jobcenter so willkürlich. Aber sie haben die Möglichkeit dazu. Und das, obwohl es sich in der Regel um Menschen ohne juristische Ausbildung handelt. Einfache Angestellte einer Dienstleidtungsagentur haben die Macht, Entscheidungen über die existenzielle Sicherheit ihrer Kund*innen zu entscheiden. Die deutsche Gewaltenteilung schließt derlei Vorgänge aus. Und sie passieren dennoch. Jeden Tag.

Auch C. (60 Jahre) traf diese Willkür unerwartet hart. „Sie haben ja nicht einmal Abitur!”, stellte ihr Berufsberater fest, als sie ihm von ihrer Ausbildung zur Arbeitsvermittlerin bei der FAW (Fortbildungsakademie der Wirtschaft, direkter Partner der Bundesagentur für Arbeit) berichtete. C. erlebte ihn als sehr ungehalten. „Wenn man als Arbeitsvermittlerin tätig sein will, muss man studiert haben. Sie können momentan lediglich als Toilettenfrau eingesetzt werden.

C. lebt mit einer posttraumatischen Belastungsstörung. Sie hat ganztags im Groß- und Außenhandel gearbeitet, bis ein einschneidendes Lebensereignis sie völlig aus der Bahn warf. Zwei Kinder hat sie alleine groß gezogen, eines davon schwerst mehrfach behindert. Sie will kein Mitleid. Sie möchte einfach nur behandelt werden wie ein Mensch. Nicht ständig Angst haben vor dem nächsten Termin beim Jobcenter, wo ein Einzelner so viel Macht ausüben kann über ihre Existenz.

„Es ist für mich das erste Mal, dass irgendjemand diese Missstände erkennt und aufdeckt. Das gibt mir Hoffnung”, sagt sie über Sanktionsfrei. Hoffnung ist das Mindeste, das wir als moderne solidarische Gesellschaft ihr geben sollten. Wer noch mehr geben kann, den bitten wir inständig, uns mit einer Spende zu unterstützen. Beenden wir diese Praxis. Für ein sanktionsfreies Leben. Bedingungslos.

wir-sind-sfgru%cc%88n

Wir sind Sanktionsfrei

Das Team hinter Sanktionsfrei

Ihr kennt Micha und Inge und ihr habt Meike kennengelernt. Heute wollen wir euch den Rest des Teams vorstellen, das so eifrig hinter den Kulissen an der Sanktionsfreiheit arbeitet.

Helena ist Projektleiterin bei Sanktionsfrei. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen, sie koordiniert und kommuniziert, sorgt für gute Stimmung im Büro und jongliert Geld, Kapazitäten und Ziele. Wenn es mal schwierig wird, macht sie kurz einen Handstand, ordnet alles neu und sucht mit gut durchblutetem Kopf nach frischen Lösungen.
Helena hat selbst schon einige Erfahrungen mit Hartz IV sammeln müssen und wurde auch bereits sanktioniert.

Meera entwickelt Kampagnen, ist zuständig für unser Grafikdesign, Videoschnitt und redaktionelle Arbeiten. Sie ist so passioniert bei der Sache, dass sie sogar hin und wieder von der Crowd träumt.
Maheba sorgt durch ihre pure Anwesenheit für Entspannung, macht unsere Pressearbeit und hilft bei der Kampagnenentwicklung. Krisch unterstützt sie dabei.
Johannes ist smarter Stratege, kalkuliert und plant für uns und kennt mehr Lösungen als es Probleme gibt auf der Welt.
Und last but auf-überhaupt-keinen-Fall least wäre da noch Praktikant Jannis. Jannis kann aus Zahlen und Buchstaben Bilder am Computer basteln, er hilft beim Dreh der Kampagnenvideos und ist immer zur Stelle. Völlig egal welche Stelle. Er kocht auch mal Kaffee, aber nur weil er so nett ist und nicht, weil wir ihn darum bitten.

Wir alle arbeiten für Sanktionsfrei, weil das Existenzminimum für uns nicht verhandelbar ist. Uns ist klar, dass Armut jeden Menschen betreffen kann. Darum fühlen wir uns dafür verantwortlich, für eine echte Grundsicherung aller Menschen einzustehen.

Top