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Wann geht’s denn endlich los?

Vor drei Wochen endete unser Crowdfunding. Wir haben die Auszahlung der Gelder bei Startnext beantragt und warten im Moment darauf. In der Zwischenzeit arbeiten wir an der Plattform. Leider stellt sich die Produktentwicklung etwas kniffliger dar, als wir gedacht hatten. Daher dauert es noch ein wenig, bis wir euch den ersten Prototyp zum Testen präsentieren.

Wir werden immer wieder gefragt: Was ist eigentlich Prototyping? Bzw. was meint ihr damit?

Wir wollen die Plattform nicht nur für die Nutzer*innen, sondern mit den Nutzer*innen gemeinsam entwickeln. Wir wollen uns nicht einschließen und ein halbes Jahr später ein starres Produkt präsentieren, sondern die Erfahrung von vielen betroffenen Menschen – Leistungsberechtigte, ehrenamtlich Aktive, Anwält*innen, etc. – einbeziehen. Daher suchen wir vom ersten Moment an das Feedback möglichst vieler User, und beziehen es in die Entwicklung der Plattform ein.

In der Testphase werden wir daher einzelne Features – teils noch ohne die notwendigen aufwändigen Sicherungs- und Verschlüsselungssysteme – einem begrenzten Userkreis zur Verfügung stellen. Wenn ein Feature zum Testen bereit steht, bekommt ihr über unseren Newsletter einen Zugangscode, mit dem ihr es testen und uns Feedback geben könnt.

Diese Zugangscodes werden wir nach dem Start jeweiliger Features nach und nach an die Empfänger*innen unseres Newsletters versenden. Wenn ihr noch nicht im Newsletter eingetragen seid, könnt ihr das auf unserer Homepage tun. Ihr findet das Formular ganz unten auf der Seite.

Übrigens: die Bundesagentur hat bereits auf sanktionsfrei.de reagiert. Auf dieser Seite behauptet sie, dass sie künftig die Jobcenter serviceorientierter machen und viele Vorgänge in einem Online-Portal abbilden wollen. Das erklärte Ziel: Betrofffene sollen nicht mehr so viel Zeit in Wartesälen verbringen. Bessere Beratung oder weniger falsche Bescheide werden nicht in Aussicht gestellt.

Wir machen uns keine Illusionen: Die Vorschläge werden vermutlich bis auf wenige Ausnahmen sang- und klanglos im bürokratischen Papierkorb verschwinden.

Unsere Meinung dazu: Wir freuen uns, dass Sanktionsfrei.de die Bundesagentur dazu anregt, ihren Service kritisch zu hinterfragen. Allerdings genügt es nicht, die Zeit im Wartesaal durch Online-Services zu verkürzen. Mindestens genauso wichtig ist, dass die Beratungsqualität steigt und weniger falsche Bescheide verschickt werden. Und selbstverständlich bleiben wir felsenfest dabei: Sanktionen müssen abgeschafft werden, die enorme Überwachung muss eingedämmt und eine menschenwürdige Grundsicherung etabliert werden. Online-Lösungen schaffen wir, die Bundesbehörde sollte sich lieber darauf konzentrieren, Menschen zu lebenswerten Existenz zu verhelfen!

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Wow, ihr seid einfach super!

Danke

Wir sind so dankbar und glücklich! Mit Eurer Hilfe ist es uns gelungen, 125.338 € für die Erstellung der Online-Plattform zu crowdfunden. Eine sechstellige Zahl ist für ein Crowdfunding ein sehr gutes Ergebnis. Umso wertvoller scheint diese Zahl in Anbetracht der Tatsache, dass es nie leicht ist, Aufmerksamkeit für dieses Thema zu erzeugen. Was uns hier gelungen ist – uns als Initiator*innen und euch als Unterstützer*innen – das ist rekordverdächtig und es freut uns wirklich ganz besonders, dass wir gemeinsam geschafft haben, Menschen mit dem Thema Hartz IV und Sanktionen zu konfrontieren. In genau diesem Geiste wollen wir weitermachen!

Ihr habt bis zur aller letzten Sekunde Krach gemacht für uns uns weiter gespendet. Wir sind beeindruckt von so viel Motivation auf allen Seiten. Und genau diese Kraft wollen wir auch zukünftig weiter nutzen. Darum denken wir derzeit intensiv über geeignete Beteiligungsmodelle für unseren Verein nach.

Der nächste Schritt ist jetzt aber erst einmal die Umsetzung eines ersten Prototyps, an dem die Programmierer*innen bereits seit dem Kickoff am 31. März arbeiten. Diesen werden wir nun schon ganz bald präsentieren können. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Nur noch wenige Stunden!

Heute endet unsere Crowdfunding-Aktion.
Wir freuen uns alle wahnsinnig, wie viel wir schon erreicht haben und können es noch gar nicht so richtig fassen.

Am Wochenende haben wir nochmal das schöne Wetter genossen und Meike und Helena vom Sanktionsfrei-Team haben Euch aus dem Grünen eine Videobotschaft geschickt.

Vollgetankt mit Sonne geben wir heute nochmal alles. Flyer verteilen, Spenden hier bei Startnext, per SMS an die 81190 mit dem Inhalt sanktionsfrei3 für eine 3€-Spende oder sanktionsfrei10 für eine 10€-Spende, Twibbon “Ich unterstütze Sanktionsfrei” auf das Facebook- oder Twitter-Profil setzen geht ganz einfach unter http://twibbon.com/support/sanktionsfrei und Herausforderungen an Freunde via #4gegenHartz senden. Das geht hier: http://4gegenhartz.sanktionsfrei.de

Wir sind alle schon ganz aufgeregt und gespannt, wieviel am Ende zusammen kommt.

Heute Abend feiern wir das Ende des Crowdfundings und damit euch, die Crowd. Wir sind so unglaublich stolz auf euch! Vielen Dank!

Euer Sanktionsfrei-Team

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Yanis Varoufakis unterstützt Sanktionsfrei!

„Hartz IV entwertet Europa.“ – Als scharfer Kritiker von ‪#‎HartzIV‬ hat uns am Mittwoch Yanis Varoufakis, der ehemalige Finanzminister Griechenlands und Gründer von DiEM25, seine Unterstützung ausgesprochen. Wir sind einfach überwältigt!

Das Video verbreitet sich rasend schnell auf Facebook und Twitter und hat richtig für Aufruhr gesorgt!

Der Countdown läuft weiter. Noch 3 Tage bis zum Ende des Crowdfundings. Die “4gegenHartz!”-Aktion treibt die Spendeneingänge in den letzten Tagen noch einmal in die Höhe und so konnten wir mittlerweile schon über 114.000 € sammeln. Wow!

Wir sind sehr gespannt, wie weit wir kommen und wer in den nächsten Tagen noch für uns Gesicht zeigen wird!

Wir freuen uns in den letzten Tagen ganz besonders über eure Unterstützung!
Gemeinsam können wir Hartz IV sanktionsfrei machen!

Euer Sanktionsfrei-Team

Helfen ohne Geld beim Crowdfunding-Entspurt

Gastbeitrag von Johanna Kleinschrot

Es ist fast soweit! Wir haben es bald geschafft. Dank euch! Gemeinsam waren und sind wir stark und haben schon jetzt Unglaubliches möglich gemacht: Am 9. Februar startete unsere Kampagne hier bei Startnext – und wir haben bis heute schon unfassbare 111.577 Euro erreicht.

Jetzt läuft der Countdown zum großen Finale. Die Zähl-Uhren ticken nur noch 5 Tage bis zum nächsten Montag. Schaffen wir es bis dahin die Fundingschwelle von 150.000 zu knacken? Wir glauben fest daran! Aber nur mit eurer Hilfe.

Ihr wart in den letzten Wochen großartig – habt geteilt, gepostet, getweetet und gespendet was das Zeug hält. Wir sind jede Woche aufs Neue überwältigt von eurem Support und bitten euch heute noch einmal um eure Unterstützung, damit wir das Fundingziel am Montag knacken: Helfen – ob mit oder ohne Geld.

Wie geht das?

Fordere deine Freund*innen zum Spenden heraus – dabei musst du selbst nicht spenden. Nur wenn du möchtest, kannst du auf jeden gespendeten Euro ein paar Cent drauf legen: http://4gegenhartz.sanktionsfrei.de/


Zeig Gesicht mit deinem Profilbild für Sanktionsfrei. Hier kannst du dein Photo mit einem Banner versehen, der allen zeigt, dass du Sanktionsfrei unterstützt:

https://twibbon.com/Support/sanktionsfrei


Teile diesen Blog-Beitrag, poste, tweete oder pfeif es von den Dächern – dass wir gemeinsam Hartz 4 sanktionsfrei machen!

www.sanktionsfrei.de


Lass unsere Flyer durch die Straßen fliegen: Sende uns eine Nachricht mit deiner (Mail-)Adresse und wir schicken dir unsere Flyer – entweder per Email zum Selbstausdrucken oder sie landen per Post in deinem Briefkasten.

Wir schaffen das!

Euer Sanktionsfrei – Team

Seid 4 gegen Hartz!

Liebe Unterstützer*innen,

in 6 Tagen endet unsere Crowdfunding-Aktion und es fehlen noch etwa 40.000€!

Viel Zeit ist das nicht – deshalb starten wir jetzt die „4gegenHartz“-Spendenaktion. Du und drei deiner Freund*innen helfen dabei gemeinsam, die Sanktionen abzuschaffen!

Über die Seite http://4gegenhartz.sanktionsfrei.de kannst du deine Freund*innen herausfordern, Beträge ab 1 € direkt an Sanktionsfrei zu spenden. Dabei kannst du dich frei entscheiden, ob du die ersten drei Spendeneinsätze noch einmal um einen selbst festgelegten Betrag erhöhen und damit deine Freund*innen besonders motivieren willst. Wie auch immer du dich entscheidest – mit #4gegenHartz könnt ihr uns nochmal gemeinschaftlich unterstützen und richtig Aufmerksamkeit für Sanktionsfrei erzeugen!

Hier geht es zur Seite der Spendenaktion: http://4gegenhartz.sanktionsfrei.de

Bitte hilf uns und fordere deine Freund*innen heraus, mit dir gemeinsam #4gegenHartz zu sein und die Sanktionen abzuschaffen. Lasst uns in den nächsten 6 Tagen nochmal alles geben!

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Gemeinsam sind wir mächtig!

Euer Sanktionsfrei-Team

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Noch 7 Tage!

Liebe Unterstützer*innen und Interessierte,

unser Crowdfunding geht jetzt noch genau 7 Tage!

Der Endspurt hat offiziell begonnen!

Micha erklärt in einem Video nochmal ausführlich, welchen Unterschied es für die Entwicklung der Sanktionsfrei-Software machen wird, wenn wir das Fundingziel von 150.000 € erreichen. Dafür fehlen uns jetzt noch knapp 40.000 €!

Ihr habt weitere Fragen an uns? Morgen, am Dienstag den 3. Mai um 19 Uhr, könnt ihr Meike und Micha im Livestream auf Facebook ausfragen. Ihr könnt eure Fragen im Chat stellen und sie beantworten sie in Echtzeit. Hier ist der Link zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/537726636400191/

Wenn wir live gehen, wird der Livestream auf unserer Facebook-Seite angezeigt. Wir freuen uns auf jeden Einzelnen euch!

Bitte helft uns, möglichst viele Menschen für das Thema Sanktionen zu sensibilisieren und zu einer Spende zu motivieren, indem ihr eure Unterstützung für Sanktionsfrei in den sozialen Medien sichtbar macht! Unter https://twibbon.com/Support/sanktionsfrei könnt ihr euer Profilbild für Twitter und Facebook ändern und automatisch unterstützende Tweets/Facebook-Posts machen. Wir freuen uns riesig über jede*n, der mitmacht!

Wir freuen uns auf eine spannende letzte Crowdfunding-Woche!

Euer Sanktionsfrei-Team

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„Deutschland sagt sorry” geht viral

Gastbeitrag von Johanna Kleinschrot

Was war passiert? Die POPULISTINNEN stürmten am vergangenen Mittwoch mit einem lauten Peng ein Jobcenter in Dortmund – eine Meute in goldenen Overalls eroberte das Foyer mit roten Luftballons und begann lauthals zu singen: „Deutschland sagt sorry!“.

Wer steckt dahinter? Das Kollektiv Peng und das Schauspiel Dortmund haben den Flashmob inszeniert und ein Musikvideo draus kreiert (siehe unten)

Parallel dazu tauchte eine Fake-Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf: Ein angeblicher Sprecher entschuldigt sich hier in einem Video bei den Leidtragenden der Agenda 2010 und dankt ihnen. (Dafür, dass Deutschland mit ihrer Hilfe zur größten Wirtschaftskraft Europas wurde. Nach dem Motto: Gewinner gibt’s eben nur wenn es auch Verlierer gibt. Und letztere kriegen doch immerhin ein handsigniertes Entschuldigungskärtchen vom Bundespräsidenten höchstpersönlich für ihre Verdienste fürs Vaterland: Deutschland sagt sorry!)

Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurige Realität wäre, worüber Peng da informiert: In Deutschland leben 2,6 Millionen Kinder in Armut, der Niedriglohnsektor hat sich in den vergangenen Jahren auf 24 Prozent vergrößert und immer mehr Menschen sind als sogenannte Aufstocker auf Hartz IV angewiesen – weil ihr Einkommen zum Leben nicht reicht. (Auf der Fake-Webseite berichtet zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter, die trotz 30h-Job ihre zwei Kinder nicht ohne Aufstocken mit Arbeitslosengeld II durchrkriegt. Dabei heißt es im Grundgesetz: „Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.“)

Die Aktion der POPULISTINNEN ging rasend schnell viral – nicht nur in den sozialen Netzwerken. Das Video durchrauscht alle Medien von ZDF über Spiegel Online und Jetzt bis zu Radio 1 und Morgenpost. „Sorry seems to be the hardest word”, schreibt Zeit Online und „Leider ist das ein Fake”, kommentiert die Taz.

Auch das Bundesministerium für Arbeits und Soziales reagierte via Facebook – leider ohne auf den Inhalt der Aktion einzugehen: „Es gab in den letzten Wochen eine lebhafte Debatte in unserem Land darüber, was Satire darf und was nicht […] Heute ist eine Satire-Website online gegangen, die sich mit der Agenda 2010 auseinandersetzt. Wir begrüßen politisches Engagement und Interesse der Betreiber ausdrücklich […] (Wir sind aber auch der Auffassung, dass Satire als solche erkennbar sein sollte. Die Website nutzt das Logo, das Corporate Design und bis auf die Telefonnummer auch das Impressum des BMAS. Es ist auf den ersten Blick also nicht erkennbar, dass es sich um Satire handelt.“)

Da bleibt nur zu sagen: Böhmermann schüttelt im Exil wahrscheinlich grade verzweifelt den Kopf und die Fake-Webseite wurde durch die Initiative inzwischen als Satire erkenntlich gemacht. Der Erfolg der Aktion aber bleibt und motiviert uns umso mehr. Danke Peng!

Helft mit Sanktionen abzuschaffen! Spendet noch bis zum 9. Mai auf sanktionsfrei.de.

Euer Sanktionsfrei Team!

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